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Nach einem Verkehrsverstoß: So bereiten Sie sich auf das Gespräch mit dem Gutachter vor
Ein Verkehrsverstoß kann Führerschein, Beruf und Alltag ins Wanken bringen. Wenn die Fahrerlaubnisbehörde eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) verlangt, ist die Verunsicherung oft groß. Dieser Beitrag gibt einen ersten Überblick.
Wann eine MPU verlangt werden kann
Eine MPU kann zum Beispiel nach Alkohol- oder Drogendelikten im Straßenverkehr oder bei wiederholten Verstößen angeordnet werden. Welche Anforderung für Ihren Fall gilt, steht in dem Schreiben der Behörde. Bitte halten Sie es bereit, wenn Sie sich beraten lassen.
Worum es in der Begutachtung geht
Gutachterinnen und Gutachter beurteilen, ob von Ihnen künftig ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu erwarten ist. Das Gutachten erstellen die Gutachter. Die Entscheidung über Ihre Fahrerlaubnis trifft die Behörde.
Was bei der Vorbereitung hilft
- Die Situation einordnen: Was ist passiert, was verlangt die Behörde, welche Fristen gibt es?
- Das eigene Verhalten verstehen: Welche Auslöser, Gewohnheiten und Muster standen hinter dem Verstoß?
- Ehrlich reflektieren: Was hat sich seither verändert und was wollen Sie künftig anders machen?
- Früh beginnen: Je früher Sie Ihre Lage kennen, desto mehr Spielraum haben Sie.
Was Beratung leisten kann und was nicht
In der Verkehrsberatung bereite ich Sie auf das Gespräch und die Begutachtung vor und begleite Sie in Ihrem Tempo. Als Orientierung sind etwa 10 Sitzungen vorgesehen. Ich bin keine Gutachterin, ich kann keine Rechtsberatung geben und keinen bestimmten Ausgang zusagen. Für rechtliche Fragen brauchen Sie eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.